Wie geht man denn nun mit einer Krankheit während eines Trainingsplans um?
Belastung reduzieren.
Ja das fällt schwer, wenn man so richtig im Trianings-Flow steckt. Man hat sich ein Ziel gesetzt und will das auch erreichen und dann sowas. Ein platter Reifen im Rennen. Das ist ärgerlich, kann aber nicht einfach ignoriert werden.
Ich habe dementsprechend meine Woche 3 im Trainingsplan jetzt an die aktuelle Situation angepasst.
| Tag | Training (angepasst) | Kommentar |
|---|---|---|
| Montag | Ausgefallen (Halsschmerzen) | Ruhe und Erholung sind wichtig, um eine Verschlechterung zu vermeiden. |
| Dienstag | 5 km lockerer Lauf (Pace ca. 6:15–6:30 min/km) | Nur laufen, wenn die Halsschmerzen nicht schlimmer geworden sind. |
| Mittwoch | Aktive Erholung (Stretching oder 20 Minuten Yoga) | Keine intensiven Belastungen, leichte Bewegung zur Erholung. |
| Donnerstag | 6 km Tempolauf, moderate Intensität (Pace ca. 5:30 min/km) | Nur, wenn die Halsschmerzen zurückgegangen sind; sonst lockerer Lauf. |
| Freitag | Ruhetag | Fokus auf Erholung, ausreichend Schlaf und viel trinken. |
| Samstag | 10 km lockerer Lauf (Pace ca. 5:45–6:00 min/km) | Bei guter Erholung und ohne Symptome, langsam steigern. |
| Sonntag | 12–14 km langer Lauf, moderates Tempo (Pace ca. 5:30–5:45 min/km) | Länge des Laufs an das aktuelle Befinden anpassen. Keine Überlastung! |
So kommt man nicht ganz aus dem Training und kann sich dabei noch weiter erholen. Ganz wichtig dabei ist jedoch: Höre auf deinen Körper! Werden die Symptome schlimmer, dann mach Pause! Wir machen ja nicht nur Sport. Wir haben ein ganzes Leben drum herum. Stress auf der Arbeit, wir müssen einkaufen, Kinder betreuen, einen Haushalt führen, etc. Das sind alles auch Belastungen, die nicht als Pause gelten und an unseren Kräften zehren. Also nicht mit dem Training übertreiben!