Heute Steht ein Longrun mit 14 km auf dem Plan. Geschwindigkeit 5:25 min/km bis 5:50 min/km. Das ist ein kleines Stück über meiner "Wohlfühlgeschwindigkeit" die bei ca. 6:00 min/km liegt. Aber ohne Fleiß kein Preis.

Never Skip the Longrun

Also los geht's. Ich habe wieder keine Fotos vom Frühstück gemacht, aber in zwischen glaube ich, ist das für dich auch nicht mehr interessant. Ich esse halt Müsli mit einem Löffel Erdnussbutter und einer Banane. Das variiert eigentlich nur ein bisschen im Müsli, Weil ich die ganzen Reste esse, die die Kinder immer im Schrank stehen lassen. Die Reste wären ja zu schade zum wegwerfen, also habe ich eine große Dose mit Müsliresten.

Ich hatte gestern ja nach einer gewissen Strecke ein leicht fahriges Gefühl in den Armen und will heute auf jeden Fall einen Vormittags-Snack zu mir nehmen, damit ich beim Laufen nicht wieder passiert, oder zumindest etwas mehr verzögert wird. Heute stehen ja 14 km auf der Uhr und mit Warm-Up und Cool-Down sind das dann ca. 17 km. Ich werde mir auch einen "Quetschie" mitnehmen, um nach ca. 60 min, einmal ein bisschen Energie tanken zu können. Ich laufe immer mit einer Laufweste in der ich 2x 500 ml Softflask unterbringen kann und dann noch ausreichend Taschen habe für ein Handy, Haustürschlüssel und 4-5 "Quetschies". Aber so viele benötige ich nicht. Die Laufweste hat auch einen 7 l Rucksack, den ich verwende, wenn ich ein Koppeltraining mit Schwimmen mache. Das ist für mich ausreichend um eine Schwimmbrille, Badehose und ein kleines Handtuch mitzuführen. Mehr benötige ich nicht.

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Was für ein Lauf. Da bin ich doch tatsächlich ein gutes Stück schneller gewesen als meine eigentliche "Wohlfühlgeschwindigkeit". Ich habe sehr viel Zeit gehabt, mit meiner Laufform zu spielen und musste mich tatsächlich regelmäßig bremsen, weil ich zu schnell war. Ich habe es geschafft meine Schrittfrequenz zu erhöhen, in dem ich kürzere Schritte gemacht habe und gezielt nur auf dem Mittelfuß aufgesetzt habe. Das führte auch automatisch zu einem flacheren Laufstil, was ich bei einigen Unebenheiten im Fußweg gemerkt habe, über die ich sonst einfach drüber gelaufen bin. Man muss so also ein bisschen mehr schauen. Aber insgesamt hat es sich sehr gut angefühlt. Zum Ende hin, wurde es doch ein bisschen eine Durchhaltepartie. Das experimentieren mit der Laufform und das "anders Laufen" hat dann doch ordentlich Kraft gekostet. Aber ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass sich diese Anstrengung lohnen wird. Ich sehe es als Investition in eine möglichst gut optimierte Laufform.

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Ich habe nach dem Lauf festgestellt, dass sich meine Knie nicht ganz so stark belastet angefühlt haben und auch am restlichen Tag fühlte ich mich weniger träge in den Beinen. Ob das nun Zufall war, daran lag, dass ich vernünftig vorbereitet mit "Quetschie" und Fruchtriegel losgelaufen bin, oder einfach nur weil ich nach dem Lauf ausreichend Zeit zum Dehnen und "ausrollen" hatte, kann ich jetzt nicht sagen. Ich werde das weiter beobachten und berichten.

Die Herzfrequenz blieb auch sehr gut niedrig. Das bin ich schon fast nicht mehr gewohnt gewesen. Auch hier kann ich nicht richtig einschätzen, ob das die ersten Trainingseffekte sind oder ob heute einfach alles passte. Ich fühlte mich auf jeden Fall sehr energiegeladen, als ich erst mal in Schwung gekommen bin. Die Aufwärmmeter fühlten sich in den Beinen doch etwas schwer an. Daran wird wohl die Fahrradrunde gestern schuld gewesen sein. Denn ein richtiger Radfahrer bin ich nicht. Ein Rennrad besitze ich auch nicht. Ich hatte die Runde gestern also auf meinem Mountainbike "abgetreten" und da hat man teilweise schon das Gefühl mehr gegen den Rollwiederstand zu arbeiten als alles andere.

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Am Abend habe ich mich noch einmal mit der Faszienrolle ausgerollt und noch ein bisschen Stabilität auf dem Therapiekreisel trainiert.

Morgen stehen locker 6 km auf dem Plan. Da lohnt es sich ja fast nicht, die Schuhe zu zubinden im Vergleich zu Heute..

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