Heute stehen Intervalle auf dem Plan. Wie gestern angekündigt: 5x 1000 m Intervalle mit einer Pace von 4:40 min/km – 4:50 min/km und 400 m Trab-Pausen zwischen den Intervallen.
Ich hatte eine recht kurze Nacht (naja, was ist schon kurz. Fast 8 Stunden waren es schon...) und recht schwere Beine heute. Wobei es sich eher auf die Waden beschränkt. Meine Waden fühlen sich hart und angespannt an. Also habe ich am Vormittag vor dem Laufen noch eine kleine Dehn-Einheit eingebaut um dann eine Stunde später gelockert in das Intervalltraining starten zu können. Das Training war wieder in der Mittagspause. gestartet bin ich wieder ohne Mittagessen, aber ich hatte ausreichend vorher gesnackt, um nicht wieder beim Laufen zu unterzuckern . Einen Quetschi habe ich mir auch noch mitgenommen. Sicher ist sicher.

Das war wieder eine Einheit "Yoga für Läufer" aus einer Fitness-App. Ob das nun tatsächlich alles speziell für "Läufer" ist, sei mal dahin gestellt. Ich fühle mich zumindest in den Beinen, Armen und Schultern etwas aufgelockert.

Der Start meines Trainings war okay. Die Beine waren nicht so schwer wie gestern, die Motivation war gut. Vielleicht war ich ein bisschen zu dick angezogen mit kurzer Laufhose und einem langarmigen Baselayer. Aber ich laufe durch einen Windpark und da kann man schon mal ganz gut durch gepustet werden und kühlt dann doch recht schnell aus. Der erste Intervall gleich bergauf auf einer löchrigen Schotterpiste. Das war schon nicht ganz so lustig, zumal hier die Luft ziemlich stand und ich erst einmal für mich selbst einen Lauf-Rhytmus finden musste. Das wurde aber in Intervall 2-4 immer besser und ich hatte das Gefühl, dass ich die Belastung ganz gut durchhalten kann. Der letzte Intervall, war dann aber mit Gegenwind. Da musste ich nach kurzen Blicken auf meine Uhr doch immer wieder noch mal ein bisschen antreten, um nicht die Pace zu verlieren. Das war dann doch ein ganz schönes Gequäle auf den letzten 1000 m.
Was mich selbst überrascht hat ist, wie ich selbst immer wieder in eine schnellere Schrittfrequenz gefunden habe in den Trabpausen und auch beim Auslaufen. Ich bin immer wieder aus dem ganz langsamen mit großen Schritten, wie von selbst, zurück in eine effizientere leichtere Laufart gefallen. Das kannte ich so nicht. So fühlte sich das Laufen für mich aber einfach "richtig" an.
Direkt im Anschluss habe ich meine Beine und Arme etwas gedehnt und habe mir danach die Waden, sowie den vorderen und hinteren Oberschenkel ausgerollt. Ich fühlte mich danach schon wieder richtig fit und hatte keinen "Durchhänger". Also bis jetzt scheine ich der Belastung noch gewachsen zu sein.
Morgen steht dann "nur" ein bisschen Yoga an und kein Lauftraining. Vielleicht treffe ich mich am Vormittag noch mit einem Freund für eine kleine Radtour. Aber dann nichts wildes. Nur ein bisschen Schnacken und Radeln.